Haar­trans­plan­ta­tion in Mann­heim

Quick Facts zur Haartransplantation durch Dr. Michael Pees, Facharzt für Chirurgie, an der Augusta Beauty Clinic, Mannheim. Dr. Pees ist Mitglied des Verbands Deutscher Haarchirurgen, Berlin.

– Dauer der Operation 4 – 6 Stunden
– Gesellschaftsfähig nach 1 bis 2 Wochen
– Wundheilung nach 3 – 6 Wochen abgeschlossen
– Haltbarkeit/Beständigkeit dauerhaft

Zurück zu schönem, vollem Haar mit der modernen Eigenhaarchirurgie

5 Millionen Haare hat der Mensch auf dem Körper – aber nur 100.000 bis 150.000 davon sind wirklich wichtig. Das sind die Haare auf dem Kopf, der natürlichste Schmuck, den der Mensch nur haben kann, ein Geschenk der Natur. Aber tatsächlich sind Haare nichts weiter als tote Hornfäden, die – je nach genetischer Voraussetzung – ein Leben lang halten, oder im Laufe des Lebens weniger werden oder ganz verschwinden. Für viele ist der Haarschwund dann eine Katastrophe, verliert der Mensch doch mit den Haaren neben dem natürlichen Schmuck auch an Ausdruck der Persönlichkeit. Bei hellhäutigen Menschen sind rund 50 Prozent aller Männer vom Haarausfall betroffen, bei Frauen sind es 5 Prozent.
Nach ersten Experimenten von Haartransplantationen in den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts wurden die Techniken immer weiter verfeinert. Heute bietet die moderne Haarchirurgie Betroffenen einzigartige Möglichkeiten, ihren Wunsch nach schönem, vollem Haar zu erfüllen.

Arten der Haartransplantation

Bei einem ersten, ausführlichen Beratungsgespräch mit Dr. Michael Pees, Facharzt für Chirurgie, wird erst einmal abgeklärt, um welche Form des Haarausfalls es sich handelt. Das Haar kann entweder insgesamt lichter werden, oder nur an bestimmten Stellen, zum Beispiel an den Geheimratsecken, oder am Oberkopf, der sogenannten Tonsur. Entsprechend der Ausgangssituation der Patientin oder des Patienten wird dann gemeinsam ein Plan entwickelt. Eine wichtige Rolle spielt dabei, welche Erwartungen der Patient hat, welche Frisur er tragen möchte oder wie er sich stylt. Erst danach wird die Methode der Haartransplantation besprochen. Jeder Patient bekommt die für ihn passende Lösung angeboten.

Grundsätzlich unterscheidet die moderne Haarchirurgie zwischen zwei Arten der Transplantat-Entnahme: Bei der Follicular Unit Transplantation (FUE) werden punktuell ein bis drei Follicel-Gruppen ausgestanzt und entnommen. Diese Methode wird Männern empfohlen, die ihre Haare sehr kurz tragen. Narben sind später fast nicht mehr zu erkennen.

Bei der Streifenentnahme (FUT) entnimmt der Chirurg einen Haarstreifen am unteren Hinterkopf, die vor dem Einsetzen in winzige Grafts unterteilt werden.

In der Regel wachsen 99 Prozent der Grafts an, die Erfolgsquote ist sehr hoch.

Vor der Haartransplantation

Wenige Tage vor dem Eingriff sollten Patientinnen und Patienten auf blutverdünnende Medikamente, Alkohol und Nikotin verzichten. Am Tag der Haartransplantation sollten die Patienten morgens auf Kaffee verzichten, da Koffein die Durchblutung fördert, was unter Umständen zu verstärkten Blutungen während des chirurgischen Eingriffs führen kann.

Eine Kopfrasur vor der Streifenentnahme ist nicht nötig.

Wie läuft die Haartransplantation ab?

Die Patienten kommen morgens mit frisch gewaschenen Haaren in die Augusta Beauty Clinic, Mannheim. Der Eingriff wird ambulant und unter örtlicher Betäubung durchgeführt, er kann mehrere Stunden andauern.

Bei Haartransplantationen reicht eine Lokalanästhesie aus. Je nach Methode und Umfang der Eigenhaartransplantation entnimmt der Chirurg einzelne Haarfollikel oder einen Haarstreifen. Im Falle einer Haarstreifen-Entnahme werden diese dann von den Mitarbeitern für den späteren Einsatz präpariert. Der Chirurg verschießt die entstandenen, streifenförmigen Wunden sofort.

Das anschließende Einsetzen der Grafts erfordert viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl des Chirurgen. Ziel ist es, fließende Übergänge zu schaffen und die Haarwuchsrichtung der Grafts der bestehenden Haarstruktur anzupassen.

Nach der Haartransplantation

Patienten sollten sich nach dem Eingriff nach Hause begleiten lassen, weil die lokale Betäubung den Kreislauf belasten kann. In den ersten Tagen nach der Haartransplantation wird empfohlen, die Wunden mit entzündungshemmender Kamille zu behandeln. Sehr gute Erfahrungen hat das Ärzteteam mit einem einfachen Hausmittel gemacht, dem Abtupfen der Wunden mit feuchten Kamillentee getränkten Kompressen oder Waschlappen. Ab dem dritten Tag können Patienten die wunden Stellen mit Bepanthol-Lotion behandeln.

Patienten sollten in den ersten Nächten nach der Haartransplantation mit leicht erhöhtem Oberkörper schlafen. Haare Waschen wird erst ab dem dritten Tag empfohlen, am besten mit einem pH-neutralen Shampoo, das die Narben nicht reizt.

Eine erste Kontrolle in der Augusta Beauty Clinic erfolgt nach einer Woche; die Fäden werden nach zwei Wochen gezogen.

Die Eigenhaartransplantation gleicht einer Schwangerschaft, 4 Monate sieht man nichts, dann beginnen die Haare zu wachsen. Das Endergebnis ist erst nach etwa 9 Monaten zu sehen. Sofern eine Verdichtung gewünscht wird, sollte der Patient etwa ein Jahr abwarten.

Mögliche Risiken

Um mögliche Keimentwicklungen zu vermeiden, sollten Patienten auf eine Schorf-freie Wundheilung achten und die Behandlung der wunden Stellen mit dem empfohlenen Bepanthol oder mit Kamille ernst nehmen.

Nach 2 bis 3 Tagen tritt in der Regel eine Schwellung der Stirn auf. Dabei handelt es sich um Reste der örtlichen Betäubung, die der Körper nur langsam abbaut und die nach dem chirurgischen Eingriff nach unten sacken. Diese Schwellung ist völlig unbedenklich und bildet sich nach wenigen Tagen zurück.

Ist mit Schmerzen zu rechnen?

Patienten haben während der Haartransplantation keine Schmerzen. Sobald die lokale Anästhesie nachlässt, können gängige Schmerzmittel wie beispielsweise Ibuprofen dazu beitragen, dass die Patienten sich gut fühlen.

Was kostet eine Haartransplantation?

Bei der Haartransplantation kommt es sehr auf die Erfahrung und Expertise des Operateurs an. Das hat seinen Preis. Bei einem gemeinsamen Beratungsgespräch erstellen wir Ihnen gerne einen unverbindlichen Kostenvoranschlag.

Kann die Behandlung finanziert werden?

Die Kosten bei einer rein ästhetischen Behandlung werden leider nicht von der Krankenkasse übernommen. Es besteht aber die Möglichkeit einer Finanzierung über unsere Partnerbank (diese Möglichkeit nutzen viele unserer Kunden). Sprechen Sie uns gerne hierzu an – unsere Kundenberatung hilft Ihnen gerne weiter!

Kann ich mich krankschreiben lassen?

Eine Haartransplantation dient der Verschönerung und Verjüngung, sie ist keine Kassenleistung. Daher ist eine Krankschreibung nicht möglich. Wir empfehlen Patientinnen und Patienten daher, sich nach dem Eingriff einige Tage Urlaub zu nehmen.

Gerne kümmern wir uns um Ihr Anliegen. Kontaktieren Sie uns!

  • Gerne beantworten wir schnell und diskret Ihre Fragen – wir melden uns bei Ihnen!

      Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und stimme der Speicherung und Verarbeitung meiner Daten zu.

EINFACHE FINANZIERUNG

Weitere Infos hier